NOR AREW -

Verein zur Förderung der Klassischen Homöopathie e.V.

Katharinenweg 9 · 71560 Sulzbach an der Murr · Telefon 07193 8117 · Internet www.norarew.de

Spendenkonto Volksbank Backnang eG Kontonummer 735 739 005 · BLZ 602 911 20

 

Jahresbericht 2011

 

 

Liebe Freunde der Homöopathie, liebe Spender, liebe Mitglieder,

 

wieder ist ein Jahr vergangen und wieder einmal berichte ich über unsere Arbeit in Armenien und hier vor Ort.

Mit großem Kraftakt, aber zu aller Zufriedenheit, wurde im Januar unser neuer Vereins-Flyer von der Firma Adcomplus unter der Leitung von Frau Jana Reuß erstellt. Erfreulicherweise wurde uns die Hälfte des Betrages als Spende zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

 

Im Februar hatte ich mich selbst mal wieder auf den Weg nach Agra in Indien gemacht, um aufs Neue in der Homöopathie-Klinik der Familie Drs. Pareek zu lernen. Dort traf ich mich mit vier armenischen Ärztinnen, die schon das Jahr zuvor zu einem Seminar in Indien weilten. Dieses Mal waren sie schon zwei Wochen vor mir vor Ort, da Dr. Spinedi aus Locarno mit einem ganzen Stab von homöopathischen Ärzten mit den Drs. Pareek zusammen ein größeres Seminar mit vielen klinischen Behandlungsbeispielen abhielten. Sie konnten Patienten mit schweren Erkrankungen vor Ort erleben und die Behandlungen verfolgen. Mit vielen besonderen Eindrücken sind wir gesund wieder zurückgekehrt.

Vom 10.-16. Juni hielt ich ein Fortbildungsseminar in Armenien und konnte noch einige schwierige Behandlungen supervisorisch begleiten.

Anschließend reiste ich noch privat mit einer Gruppe ehemaliger Kolleginnen durch das Land. Diese Gruppe konnte auch unsere Abteilung in der Klinik Erebuni besuchen. Sie waren alle von Land und Leuten besonders beeindruckt.

 

Dr. Herbert Pfeiffer aus Hofheim (Ts), der für uns schon einige Male in Armenien Fortbildungs­kurse angeboten hat, weilte vom 1.-8. Oktober in Jerewan. Nach seiner Rückkehr schrieb er wieder mal begeistert, dass er vom hohen Niveau und Wissensstand der armenischen HomöopathInnen beeindruckt sei. Er wird uns im Jahre 2012 wieder als Kongressreferent unterstützen. Herr Dr. Pfeiffer verlangt kein Honorar für seine Arbeit in Armenien. Herzlichen Dank.

 

Vom 1.-11. November waren 4 armenische Ärztinnen zu Gast in meinem Haus. Während dieser Zeit besuchten wir ein Seminar in München von Dr. Alok Pareek aus Indien. Da er sein Seminar in Englisch hält, war es für die Armenierinnen möglich, dieses Seminar zu besuchen. In Jerewan wird dann jeweils das Seminar in der Großgruppe als Fortbildung durchgeführt. Die Gruppe trifft sich wöchentlich, um von diesem weitergegebenen Wissen zu profitieren. Dies ist für uns ja immer eine Bedingung, da Nor Arew die Seminarkosten in Deutschland trägt. Alle anderen Reisekosten trägt jeder selbst (Flug, Hotel usw.)

Bei einer Tagesreise mit Hochwetterlage fuhr ich mit meinen Gästen über die Schwarzwaldhoch­straße von Freudenstadt nach Baden-Baden. Alle paar hundert Meter musste ich immer wieder anhalten, da sie sich nicht satt sehen konnten. Wir waren über den Wolken und konnten die Vogesen und Alpen sehen. Es war eine große Freude.

 

 

Waisenhaus - Projekt

 

Auch die Arbeit im Waisenhaus, die von unserer armenischen Ärztin Ruzan wöchentlich durch­geführt wird, hat weiterhin Erfolg. Die Behandlungen, die Ruzan im Waisenhaus vornimmt, werden von Nor Arew bezahlt. Teilweise bekommen wir speziell für dieses Projekt Spenden überwiesen.

 

Die Direktorin des Waisenhauses ist immer wieder sehr bewegt von den Erfolgen der homöopathischen Behandlungen bei diesen kleinen Patienten. Im Waisenhaus wohnen ca. 80 Kinder im Alter von 0-5 Jahren. Das Haus wird von einer Kinderärztin geführt und ist im Vergleich, was wir über osteuropäische Kinderheime hören und sehen, sehr gut geführt und sehr gepflegt.

 

Kongressplanung für 2012

 

Im Laufe des Sommers begann schon unsere Planung für den 4. Homöopathie-Kongress 2012 in Armenien. Matthias Hofmann aus Schöntal und Brigitte Marquardt aus Stuttgart waren wieder eine große Unterstützung in der Herstellung unseres Kongress-Flyers. Es ist schon eine große Hilfe, solche Fachleute hier vor Ort zu haben. Wir saßen einen Tag zusammen, um einen ansprechenden Flyer zu erstellen. Bisher hat er (der Flyer) so viel Eindruck unter deutschen Homöopathen hinterlassen, dass sich schon mindestens 15 ÄrztInnen aus Deutschland angemeldet haben und eine Reise nach Armenien unternehmen. Das liegt sicher auch daran, dass Armenien derzeit als interessantes Reiseland entdeckt wird.

Während einer Fortbildung in Deutschland lernte ich am Bücherstand Herrn Dr. Henne vom Sunrise-Versand aus Berlin kennen. Er war von unserem Armenienprojekt so begeistert, dass er uns spontan eine Werbeseite für unseren Kongress in seinem neuen Herbstkatalog kostenlos anbot. Aufgrund dieser Anzeige hat sich eine ganze Gruppe von ÄrztInnen aus Berlin zum Kongress in Armenien angemeldet. Herzlichen Dank an Herrn Dr. Henne.

Einige Buchverlage gaben uns die Möglichkeit, unsere Kongress-Flyer mit ihrem Buch­versand mitzusenden. Hierzu gehören: Sunrise-Versand, Lansche-Versand, Verlag Peter Irl. Allen für diese Hilfe einen herzlichen Dank.

 

 

Öffentlichkeitsarbeit in Sulzbach

 

Am 20. Oktober veranstalteten wir wieder einmal ein impfkritisches Seminar. Dieses Mal mussten wir auf die Stadthalle nach Murrhardt ausweichen. Erfreulicherweise hatten wir 200 Teilnehmer. Es war das erste Mal, dass wir nach dem Tod von Anita Petek eine Veranstaltung über impfkritische Themen durchgeführt haben. Referenten waren Hans Tolzin (Herausgeber der Zeitschrift Impf-Report), Rolf Kron (homöopathischer Arzt) und Dr. Klaus Hartmann (ehemaliger Mitarbeiter des Paul-Ehrlich-Institutes). Wir bekamen wieder Einblicke in einen Bereich, der uns im normalen Alltag verschlossen bleibt. Es waren erfreulicherweise viele junge Menschen da, die einen Blick auf die andere Seite der Impfproblematik gewagt haben. Vielen Dank allen Helfern.

 

 

Arzneimittel

 

Unsere homöopathischen Arzneien für das Projekt in Armenien bekommen wir nach wie vor von der Altstadt-Apotheke in Amberg gespendet.

An die Familie von Herrn Hans-Peter Brandt geht unser besonderer Dank. Ohne diese Unterstützung wäre unsere Arbeit in Armenien in diesem Umfang nie möglich.

Im Internet finden Sie die Versandapotheke unter:  www.altstadtapotheke-amberg.de

 

Zum Abschluss einen Dank an alle, die im Verein geholfen haben. So eine Arbeit kann nur durch viele Hände gut funktionieren.

Ich bedanke mich bei allen Spenderinnen und Spendern und wünsche mir, dass sie uns weiterhin treu bleiben.

 

Ihnen allen wünsche ich ein gesundes, zufriedenes, lichtvolles Jahr 2012.

 

Ihre Sabine Zimmermann

(Vereinsvorsitzende)

 

Download Jahresbericht 2011: NAJB2011.pdf (13kB)

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