NOR AREW - Verein zur Förderung der Klassischen Homöopathie e.V.

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Jahresbericht 2015

 

 

Liebe Freunde und Freundinnen der Homöopathie, liebe Spender und Spenderinnen, liebe Mitglieder,

 

das Jahr 2015 war geprägt von den Vorbereitungen und der Durchführung unseres 5. Internationalen Homöopathie-Kongresses in Armenien. Die vorbereitenden Arbeiten begannen schon Anfang 2014, d.h. Buchung des Hotels, Festlegung des Zimmerkontingents mit Sonderpreisen, Aussuchen der Referenten und Gesprächsführung mit Referenten. Welcher Zusammenschluss von Referenten ist ideal für Armenien usw. Man muss hierbei beachten, welche Themen sind vor allem für unsere osteuropäischen Gäste interessant. Werbestrategien, wo inserieren wir, auf welcher Internetplattform positionieren wir uns, wo können wir uns in Online-Terminkalender eintragen, bei welchen Verbänden usw. Was bieten wir unseren westeuropäischen Gästen an, evtl. nach dem Kongress noch eine Rundreise o.ä.

Vom 30.04. – 03.05.2015 fand dann der Kongress statt. Wir hatten dieses Mal erfreulicherweise viele Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, 32 waren angereist. Zusammen mit den osteuropäischen Gästen hatten wir ca. 100 Teilnehmer. Es waren intensive Tage des Lernens und auch des Austausches unter den verschiedenen Völkern. Das ist für mich immer wieder ein besonderes Erlebnis, wenn unter dem Dach der Homöopathie so viele Menschen von überall her zusammen kommen.

 

Unsere Referenten waren:

Dr.med. Thomas Bonath (Deutschland): ADHS - von den Ursachen zum Therapiekonzept

Dr.med. Alok Pareek (Indien): Die homöopathische Behandlung neurologischer Erkrankungen

Dr.med. Herbert Pfeiffer (Deutschland): Homöopathische Behandlung von Kindern mit Behinderung

Dr.med. Dario Spinedi (Schweiz): Gemeinsames Lösen von 2 Krebsfällen mit theoretischen Überlegungen

Sabine Zimmermann (Deutschland): Die Borreliose und ihre Folgen

 

Zur Eröffnungsfeier waren zwei Fernsehsender anwesend. Dies liegt natürlich daran, dass die offiziellen Herren der Ministerien auch gesehen werden wollen. Abends wurde es dann in den Nachrichten um 22 Uhr gesendet.

Die Vorträge waren wie immer in hoher Qualität. Die Diskussionen nach den Vorträgen haben sehr zum gegenseitigen Verständnis beigetragen. Auch unsere osteuropäischen Gäste haben rege an Diskussionen teilgenommen.

Am 2. Kongresstag kam sehr kurzfristig eine Einladung des 1. Fernsehkanals (hatte uns bisher nie eingeladen). Mariam Gharabaghtsyan und ich mussten relativ schnell zum Sender kommen, um an einer Live-Sendung teilzunehmen. Die Sendung dauerte 20 min. und war ein voller Erfolg.

 

Nach dem Kongress haben wir in Zusammenarbeit mit unserer Übersetzerin, die auch Reisegruppen führt, eine 4-tägige Reise organisiert, die alle deutschsprechenden Teilnehmer sehr beeindruckt und innerlich bewegt hat. Nach dieser Reise haben wir viel positive Resonanz erfahren.

 

 

Waisenhaus – Projekt

 

Unsere homöopathische Ärztin Ruzan ist nach wie vor jeden Mittwoch im Waisenhaus um dort die Kinder zu behandeln. Sie hat inzwischen eine besondere Beziehung zu den Kindern aufgebaut. Es erfordert schon Geduld, mit behinderten Kindern zu arbeiten und vor allem auch das Wesentliche für die Behandlung zu erkennen. Es muss auch ein Bezug zu den behinderten Kindern hergestellt werden können. Viele Menschen haben Berührungsängste mit solchen Kindern. Man könnte meinen, Ruzan ist speziell für diese Kinder Homöopathin geworden. Sie liebt diese Arbeit über alles. Ihr gilt ein besonderer Dank.

Dank aber auch an diejenigen, die dieses Jahr extra für die Arbeit im Waisenhaus gespendet haben. Mit diesem Geld wird Ruzan von uns bezahlt.

Es freut mich sehr, dass immer mehr Kinder aus diesem Waisenhaus, die sich durch die homöo­pathische Behandlung so gut entwickelt haben, von Auslandsarmeniern adoptiert werden. So können wir auch mithelfen, dass so manches Kind noch eine Wende auf seinem Schicksalsweg erfährt.

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Fortbildung für armenische Ärztinnen und Ärzte

 

Vom 13. – 21.10.2015 weilte ich in Armenien, um für die armenischen Homöopathen eine Fortbildung durchzuführen. Es war wieder der „alte“ Stamm von ca. 20-25 Ärzten da. Verschiedene schwer erkrankte Patienten wurden mir zur Supervision vorgeführt. Wir haben all das gemeinsam durchgesprochen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Während des Unterrichts zeigte ich Präsentationen von Verletzungen und wie wir sie behandeln können. Teilweise ging es auch um Amputationen, d.h. auch um Durchblutungsstörungen oder um schwere Verletzungen, die ich in meiner Praxis erlebt habe. Da ich alles photographisch dokumentiere, kann ich die Verläufe der Heilung sehr gut darstellen. Ich berichtete über einen Fall einer schweren Nierenerkrankung bei einem Kind nach einer Impfung und welche Behandlungsmöglichkeiten wir haben.

Des Weiteren zeigte ich verschiedene Schriftbilder von Kindern, die sich unter der homöopathischen Behandlung verändert haben.

Ein Fall von geheilter Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) wurde vorgestellt und verschiedene Fälle von Basaliom - Erkrankungen, die unter der homöopathischen Behandlung eine Besserung erfahren haben. Es wurden dann jeweils die homöopathischen Arzneien besprochen.

 

Vom 20. – 19.11.2015 war Mariam Gharabaghtsyan Gast in meinem Hause. Wir besuchten für 5 Tage ein Seminar in Locarno bei Dr. Dario Spinedi. Das Hauptthema war natürlich wieder homöopathische Krebsbehandlungen. Mariam Gharabaghtsyan führt dann mit diesem Thema wieder Fortbildungen für ihre Kollegen in Armenien durch, d.h. sie ist Multiplikatorin für ihr Land. Das ist immer wieder die Bedingung, die Nor Arew an sie stellt. Sie ist eine begeisterte Lehrerin und vermittelt all das Gelernte gerne an ihre Kollegen weiter.

 

 

Film über das Armenienprojekt

 

Schon seit dem 4. Kongress 2012 hatte Stephan Keller, ein homöopathischer Arzt aus München und ein begeisterter Filmer, uns versprochen, einen Film über Mariam Gharabaghtsyan und mich zu zusammen zu stellen. Er meinte, das muss mehr an die Öffentlichkeit. 2014 wurde ihm klar, dass er sich mit der ganzen Sache etwas übernommen hatte und nahm die erfahrene Filmregisseurin Gloria Behrens mit ins Boot. Es bedurfte sehr viel Erfahrung, das umfangreiche Filmmaterial in eine wohldosierte Form zu bringen. Dies ist Gloria Behrens, die schon mehrere Preise gewonnen hat, sehr gut gelungen.

Ende November 2015 wurde dieser Film dann bei einem Homöopathie – Kongress in München uraufgeführt und hatte eine große Resonanz. Inzwischen wurden schon viele Film – USB - Sticks verkauft. Im Dezember 2015 zeigte ich einer größeren Gruppe von Patienten und Spendern den Film und eine Bildpräsentation über das Projekt, was ein großer Erfolg war.

 

(Einen USB-Stick mit dem Film können Sie gerne bei mir käuflich erwerben. Der Preis beträgt 10,00 € plus ggf. 1,45 € Porto.)

 

 

Arzneimittel

 

Alle homöopathischen Arzneien die wir für das Projekt in Armenien benötigen, bekommen wir nach wie vor von der Altstadt-Apotheke in Amberg gespendet.

An die Familie Hans-Peter Brandt geht unser besonderer Dank. Ohne ihre sehr großzügige Unterstützung wäre unsere Arbeit in Armenien in diesem Umfang nie möglich.

 

Wenn auch Sie Ihre homöopathischen Arzneien bei Herrn Brandt bestellen möchten, finden Sie die Versand­apotheke im Internet unter: www.altstadtapotheke-amberg.de

 

Ich bedanke mich bei allen Spenderinnen und Spendern und wünsche mir, dass Sie uns weiterhin treu bleiben.

 

Ihnen allen wünsche ich ein gesundes, zufriedenes, lichtvolles Jahr 2016.

 

Ihre Sabine Zimmermann

(Vereinsvorsitzende)

 

Download Jahresbericht 2015: NAJB2015.pdf (13kB)

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