NOR AREW - Verein zur Förderung der Klassischen Homöopathie e.V.

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Jahresbericht 2014

 

 

Liebe Freunde und Freundinnen der Homöopathie, liebe Spender und Spenderinnen, liebe Mitglieder,

 

wieder ist ein Jahr vorbei und wieder haben viele Menschen an uns gedacht und uns reichlich gespendet, wofür wir sehr herzlich danken.

 

Meine 39. Armenienreise führte mich vom 29.05. – 6.06. 2014 wieder in die Stadt Jerewan (Eriwan).

Das Thema meines Seminars war dieses Mal etwas gemischt. Leitmotiv war aber die homöopathische Behandlung von Kindern und vor allem homöopathische Behandlungen von Hauterkrankungen. Bei den Kindern ging es vor allem um psychische Auffälligkeiten und auch über Tics, die sich immer mehr bei Kindern in der heutigen Zeit zeigen.

Des Weiteren war die Borreliose auch ein Thema, die zwar in Armenien noch nicht so verbreitet ist, aber in anderen östlichen Staaten. Zu den armenischen Homöopathen kommen immer mehr Patienten aus Russland, die teilweise auch daran erkrankt sind. Wichtig war mir, dass die Art der Behandlung aufgezeigt wurde und auf welche wesentlichen Punkte geachtet werden muss. Da ich sehr viel Bildmaterial über einzelne Hautzeichen und Hauterkrankungen dokumentiert habe, kann ich zu den jeweilig besprochenen Fällen ausreichend Fotos zeigen. Dies bereichert natürlich den Unterricht und so kann man sehr schön Heilungsverläufe in der homöopathischen Behandlung aufzeigen. Ich konnte die Anamnesen und Verläufe von vier Patienten mit schweren Hauterkrankungen vorführen, was für alle beeindruckend und interessant war.

Am 2. Unterrichtstag hatte sich das Fernsehen angemeldet. Sie wollten einen Film über die Homöopathie in Armenien erstellen, den Armenier auf der ganzen Welt dann im Internet anschauen können. Sie filmten während des Unterrichts. Folgend musste ich einen Bericht über die Gründe meines Kommens und über den Prozess der Entwicklung abgeben. Und Mariam Gharabaghtzyan nahm dann noch Stellung zu der speziellen Situation in Armenien in Bezug auf die Homöopathie. Am Nachmittag filmte das Team dann noch meine Arbeit, wie ich armenische Patienten behandelte.

 

In der letzten Oktoberwoche weilte der Kinderarzt Dr. med. Herbert Pfeiffer aus Hofheim in Armenien. Er gehört inzwischen schon zu unseren regelmäßigen Gastdozenten. Er besprach natürlich spezielle Behandlungen von Kindern und hatte schon in unserer Vorbesprechung in Deutschland den Wunsch geäußert, dass er an den Nachmittagen der Seminartage wieder Kinder aus dem Waisenhaus vor der Teilnehmergruppe behandeln möchte. Dies wurde auch so durchgeführt. Das muss natürlich beantragt werden und die Chefin des Waisenhauses ist immer sehr erfreut darüber, weil sie einfach auch erkennen kann, wie es den Kindern durch die homöo­pathischen Behandlungen besser geht.

 

 

Waisenhaus – Projekt

 

Unsere homöopathische Ärztin Ruzan ist nach wie vor jeden Mittwoch im Waisenhaus um dort die Kinder zu behandeln. Sie hat inzwischen eine besondere Beziehung zu den Kindern aufgebaut. Es erfordert schon Geduld, mit diesen Kindern zu arbeiten und vor allem auch das Wesentliche für die Behandlung zu erkennen. Es muss auch ein Bezug zu diesen behinderten Kindern hergestellt werden können. Viele Menschen haben Berührungsängste mit solchen Kindern. Man könnte meinen, Ruzan ist speziell für diese Kinder Homöopathin geworden. Sie liebt diese Arbeit über alles. Ihr gilt ein besonderer Dank.

Dank aber auch an diejenigen, die dieses Jahr extra für die Arbeit im Waisenhaus gespendet haben. Mit diesem Geld wird Ruzan von uns bezahlt.

Es freut mich sehr, dass immer mehr Kinder aus diesem Waisenhaus, die sich durch die homöo­pathische Behandlung so gut entwickelt haben, von Auslandsarmeniern adoptiert werden. So können wir auch mithelfen, dass so manches Kind noch eine Wende auf seinem Schicksalsweg erfährt.

 

 

 

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Fortbildung für armenische Ärztinnen und Ärzte

 

Im September waren Mariam Gharabagthzyan, ihr Sohn David (Medizinstudent) und Ruzan bei mir zu Gast. Wir besuchten gemeinsam ein Seminar in Orselina im Tessin. Veranstaltet wurde es von unseren Lehrern Dr. med. Dario Spinedi aus der Schweiz und Dr. med. Alok Pareek aus Indien. Es ist immer besonders bereichernd, diese beiden Referenten zum Thema homöopathische Krebsbehandlung zu hören. Es war ein intensives Seminar über fünf Tage.

 

 

Kongressplanung für 2015

 

Während des Seminars hatten wir auch Gelegenheit Werbung zu machen für unseren Internationalen Homöopathie-Kongress in Armenien vom 30.04. – 03.05.2015.

Wir haben inzwischen einige Anmeldungen von deutschen und österreichischen Ärzten, die unseren Kongress in Armenien besuchen und anschließend noch eine organisierte Reise mit uns machen. Es ist für mich immer wieder wichtig, dass die Menschen das Land Armenien mit all seiner Geschichte und Kultur kennen lernen.

Unsere Kongress-Flyer habe ich an verschiedene Verlage geschickt, die diese Flyer ihrem Buchversand beilegen und wir so auch Beachtung finden. Ein Exemplar des Kongress-Flyers liegt diesem Jahresbericht bei. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie auf unserer Homepage unter www.norarew.de .

 

 

Neues vom Lehrstuhl für Klassische Homöopathie

 

Mitte November wurde Mariam Gharabaghtzyan (unsere Leiterin der Homöopathie in Armenien) von der Universität angerufen und gebeten, sie möge einen Vortrag über die Homöopathie in Armenien halten.

Dieser Wunsch ging vom indischen Botschafter aus. Anwesend waren bei ihrem Vortrag der indische Botschafter mit seinem ganzen Stab, die ganze Führung der medizinischen Fakultät und noch ca. 70 Medizinstudenten. Unser Lehrstuhl wurde nämlich in den letzten zwei Jahren etwas auf Eis gelegt. Durch diese Aktion aber wieder aktiviert. Das bedeutet auch, dass Mariam Gharabaghtzyan an der Universität vor den Studenten über die Homöopathie sprechen darf und so auch Werbung für den Lehrstuhl machen kann. Dies wurde in den letzten zwei Jahren durch diverse Fachleute verhindert. Wir sind froh, dass dies nun wieder aktiviert wurde.

Der indische Botschafter war sehr erfreut über die Entwicklung der Homöopathie in Armenien. Ausgangspunkt war anscheinend ein internationales Programm der indischen Regierung. Man muss dazu wissen, dass in Armenien sehr viele Inder Medizin studieren, weil das Studium in Armenien billiger ist. Sie studieren in Russisch. Die indische Regierung möchte im Bereich von Yoga, Ayurveda und Homöopathie internationale Programme entwickeln.

So geht kein Jahr vorbei, ohne dass sich nicht irgendetwas Neues wieder entwickelt.

Wir sind sehr dankbar dafür.

 

 

Arzneimittel

 

Alle homöopathischen Arzneien die wir für das Projekt in Armenien benötigen, bekommen wir nach wie vor von der Altstadt-Apotheke in Amberg gespendet.

An die Familie Hans-Peter Brandt geht unser besonderer Dank. Ohne ihre sehr großzügige Unterstützung wäre unsere Arbeit in Armenien in diesem Umfang nie möglich.

 

Wenn auch Sie Ihre homöopathischen Arzneien bei Herrn Brandt bestellen möchten, finden Sie die Versand­apotheke im Internet unter: www.altstadtapotheke-amberg.de

 

Ich bedanke mich bei allen Spenderinnen und Spendern und wünsche mir, dass Sie uns weiterhin treu bleiben.

 

Ihnen allen wünsche ich ein gesundes, zufriedenes, lichtvolles Jahr 2015.

 

Ihre Sabine Zimmermann

(Vereinsvorsitzende)

 

P.S.: Ich bin umgezogen und deshalb haben sich auch die Anschrift und die Telefonnummer unseres Vereins geändert. Neu: Römerstraße 22 · 71540 Murrhardt · Telefon: 07192 9361944 · Internet: www.norarew.de

 

 Download Jahresbericht 2014: NAJB2014.pdf (150kB)

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